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UAKTI
FLUTE AND BRASS
FLUTE AND STRINGS
DUO FLÖTE UND GITARRE
MARK DRESSER TRIO
DUO FLÖTE UND PERKUSSION


«The Banquet»- Concerto for Flute Bass & Strings

Mark Dresser und Matthias Ziegler lernten sich während der Aufnahmen für Zieglers CD «Marsyas’ Song» kennen. Nach gemeinsamen Auftritten entstand die Idee, ein Doppelkonzert für Flöte(n), Kontrabass und Streicher zu schreiben.
Viele der Spielideen wurden bei ausgiebigen Abbendessen entwickelt, eine Arbeitsmethode, welche sich zumindest im Titel der Komposition – The Banquet - bemerkbar macht. Eine Kammerversion des Stückes in der Besetzung Bassflöte, Kontrabass und Streichquartett wurde 1995 fertiggestellt. Das Streichquartett ist mehr als nur ein begleitendes Orchester. In der geschriebenen Vorlage bestehen grosse Freiräume für Improvisation. Polyrhythmische Strukturen und klangliche Texturen integrieren die erweiterte Klangwelt von Dressers und Zieglers Instrumenten in den traditionellen Klang der Streicher.
Die Uraufführung fand am 16. November 1995 im ”Roulette“ in New York statt in der Besetzung:
Mark Feldmann (Violine), Sara Parkins (Violine), Ron Lawrence (Viola), Eric Friedlander (Violoncello).
Aufgenommen wurde «The Banquet» im selben Jahr für das New Yorker Label Tzadik (TZ 7027)


«NOLA» for Flute and Strings

eine Komposition von Benjamin YusupovAuf Anregung von Matthias Ziegler verfasste Benjamin Yusupov das Stück «Nola» für verschiedene Bass- und Kontrabassflöten. Dazu schrieb der Komponist: «In diesem Stück habe ich versucht, das enorme klangliche Potential der verschiedenen Flöten und des Streichorchesters einzufangen.
Das Wort«Nola» stammt aus der persischen Sprache (welche in Tadschikistan gesprochen wird) und bedeutet so viel wie feine melismatische Motive und Klangfarbennuancen. Die Komposition verwendet Melodien aus Tadschikistan mit ihren ganz typischen Entwicklungen und verbindet diese mit den Strukturen der europäischen Orchestertradition sowie mit den vielseitigen Klangmöglichkeiten der Flöten.
Das Konzert besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil entwickelt sich sehr langsam in verschiedenen Episoden und mit grosser Klangintensität. Der zweite Teil ist ein virtuoser Tanz, welcher mit einem sehr starken rhythmischen Muster beginnt. Auf diesem Muster entwickelt sich ein hochvirtuoses Spiel zwischen Orchester und Flöte.»
Der aussergewöhnliche und eigenständige Musiker und Komponist Benjamin Yusupov wurde 1962 in Tadschikistan (nördlich von Afghanistan) geboren. Er studierte Klavier, Komposition und Dirigieren bei Roman Ledeniov und Dmitri Kitajenko am Moskauer Konservatorium und bei Pierre Boulez. 1988 wurde er Chefdirigent des Dushanbe Philharmonic Orchestra in der Hauptstadt seines Heimatlandes, und im selben Jahr erhielt er den Preis der russischen Komponistenvereinigung. 1990 emigrierte er nach Israel.
Yusupovs Werke wurden an zahlreichen Festivals in der ehemaligen Sowjetunion, am «Rostrum» in Paris sowie in Israel aufgeführt. 1993 gewann er den «Klone-Preis» der «Israeli League of Composers». Im Mai 1994 wurde sein Stück «Gabriel» vom Israel Philharmonic Orchestra aufgeführt.
Eine CD Aufnahme ist erschienen bei
Arte Nova 74321 82556 2

         
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