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auf der Website von Matthias Ziegler

KONZERTE 2026

 

Januar - Juni 2026

Vorschau

Juli - Dezember 2026

Vorschau

 

 

werden – sein – vergehen

Inspiriert von Giovanni Segantinis Triptychon werden – sein – vergehen entfaltet zeit:fluss 2026 eine literarisch–musikalische Zeitreise vom Aufbruch über die Blütezeit bis zum Vergehen.

Eröffnungskonzert mit Werken von Franz Schubert, Joseph Haydn, George Crumb, Lucas Niggli, Kaija Saariaho

Mitwirkende: Anna Gschwend – Sopran; Matthias Ziegler – Flöte; Moritz Roelcke – Klarinette; Carmina Quartett mit Matthias Enderle , Agata Lazarczyk – Violinen; Wendy Champney – Viola; Chiara Enderle Samatanga – Violoncello

Erleben Sie unsere Morgen-Konzerte für einen beschwingten Start in den Tag.
Mitwirkende des zeit:fluss Ensembles gestalten von Montag bis Freitag in der Kapelle des Waldhaus Sils jeden Morgen ein anderes Konzert von ca. 30 Minuten dauer. Die Stücke werden von den Künstler:innen angesagt und moderiert.

Montag 14. September – Matthias Ziegler (Flöte)
Um Anmeldung wird gebeten.
Dauer ca. 30 Minuten
Treffpunkt 7.25 Uhr in der Halle des Hotel Waldhaus Sils

Adresse:
Hotel Waldhaus Sils
Via da Fex 3

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart  – Ein Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr KV 595
Ludwig van Beethoven – Trio op. 11 B-Dur
Lucas Niggli – Tomorrow Tribal
Joseph Haydn – Andante und Menuetto.Allegretto aus der Sinfonie Nr. 101 («Die Uhr»)

Mit:
Anna Gschwend, Sopran; Matthias Ziegler, Flöte; Moritz Roelcke, Klarinette; Lucas Niggli, Schlagzeug; Alasdair Beatson, Klavier und das Carmina Quartet: Matthias Enderle, Agata Lazarczyk, Violinen; Wendy Enderle-Champney, Bratsche; Chiara Enderle Samatanga, Violoncello

Info:
Die Zeit der musikalischen Wiener Klassik, die heute mit den drei Namen Haydn, Mozart, Beethoven verbunden ist, gilt als eine der Blütezeiten der europäischen Kunstmusik. Das Programm stellt drei Werke der genannten Komponisten vor, die innerhalb von nur acht Jahren (1790 bis 1797) entstanden sind und alle mit dem Thema Zeit zu tun haben: Mozart schrieb das dargebotene Stück für eine Flötenuhr, also eine automatisch betriebene Miniaturorgel.  Das Wort «Gassenhauer» in der Überschrift des Beethoven-Klaviertrios bezieht sich auf eine Melodie des Wiener Komponisten Joseph Weigl, die im Jahr 1797 in Wien zum Hit wurde. Hits gehen üblicherweise schnell vergessen, aber Beethoven hat den «Gassenhauer» mit seinen Variationen über diese Melodie bis heute im Musikleben lebendig gehalten. In Haydns Sinfonie Nr. 101 musste das ständige Ticken im zweiten Satz den Verleger auf die Idee bringen, dem Werk den Titel «Die Uhr» zuzuschreiben. Der dritte Satz dieser Sinfonie ist eine Bearbeitung eines Stückes, das Haydn ursprünglich für eine Flötenuhr geschrieben hatte. Das augenzwinkernde Arrangement von zwei Sätzen dieser Sinfonie ist auf das «Zeitfluss»-Ensemble zugeschnitten: die Aufführung wird zweifellos den Stempel «einmalig» verdienen. Eine Aufführung des «Tomorrow Tribal» Quartetts von Lucas Niggli ist immer einmalig: in freigewählter Besetzung wird über Spielkarten mit musikalischen Anweisungen improvisiert.

Offene Kirche Sils Maria
Via da Marias 96 7514 Sils im Engadin/Segl

 

Programm:
Amilcare Ponchielli – Tanz der Stunden                       
Edvard Grieg – 4 Stücke aus der Bühnenmusik zu «Peer Gynt»
Grazyna Bacewicz – Oberek No. 1
Fritz Kreisler – Schön Rosmarin
Wolfgang Amadeus Mozart – Flötenquartett D-Dur KV 285
Franz Schubert – Ecossaisen
Lucas Niggli – Il Tempo Sospeso  
Clara Schumann – Walzer (Ludwig Burmeister)
Johann Strauss – Kaiserwalzer   

Mit:
Anna Gschwend, Sopran; Matthias Ziegler, Flöte; Moritz Roelcke, Klarinette; Lucas Niggli, Schlagzeug; Alasdair Beatson, Klavier und das Carmina Quartet: Matthias Enderle, Agata Lazarczyk, Violinen; Wendy Enderle-Champney, Bratsche; Chiara Enderle Samatanga, Violoncello

Info:
Das Programm «Tanz der Stunden» nähert sich dem Thema «Zeit» auf spielerische Weise. Im Ambiente der Bar des Waldhauses kommt Salonmusikalisches zur Aufführung: Zuerst Ponchiellis «Tanz der Stunden», dann von Edvard Grieg vier Stücke aus der Bühnenmusik zu «Peer Gynt». Anitras Tanz und ein Arabischer Tanz gehören zur kleinen Suite. In Solveigs Lied wird an den Kreis der Jahreszeiten erinnert. Tänzerisch geht es weiter im Duo von Violine und Klavier, im «Oberek No. 1» von Grazyna Bacewicz – der Oberek ist ein polnischer Tanz – und in «Schön Rosmarin» von Fritz Kreisler, dem dritten der von Kreisler komponierten Alt-Wiener Tanzweisen. Tanz der Stunden, Tanzen als schöner Zeitvertreib, als musikalische Form der Unterhaltung. Heiter-tänzerisch sind auch viele der Divertimenti – eher Tafel- als Salonmusik -, die uns aus dem 18. Jahrhundert überliefert sind. Das Flötenquartett in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart ähnelt in Vielem seinen Divertimenti und beweist, dass unterhaltender Zeitvertreib auf höchstem Niveau stattfinden kann. Ähnliches gilt für die Tänze, die Franz Schubert im grossen Kreis der Freundinnen und Freunde, anlässlich der «Schubertiaden» auf dem Klavier vortrug: Deutsche Tänze, Eccosaisen. Tanz als rhythmisches Erlebnis in der Musiksprache unserer Zeit dann im Intermezzo von Lucas Niggli und zum Schluss folgt der Tanz, der in der klassischen Musik wohl als Königin der Tänze angesehen werden kann: der Walzer. «Lass mit den wogenden Tönen uns schweben, die uns wie Stimmen der Liebe umweh’n», dichtete Ludwig Peter August Burmeister, u.a. Musikkritiker in Robert Schumanns «Neue Zeitschrift für Musik. Clara Schumann hat sein Gedicht «Walzer» vertont. Und es folgt – sollte man sagen: selbstverständlich – der «Kaiserwalzer» des Walzerkönigs Johann Strauss in einem Arrangement von Arnold Schönberg.

Ort:
Via da Fex 3
7514 Sils/Segl Maria

Musik von:
Kazuo Fukushima, John Cage, André Caplet, Joseph Haselbach, Toshio Hokosawa, Lukas Niggli, Matthias Ziegler

Texte von:
Augustinus von Hippo, John Cage, Paul Fleming, Daniel Fueter, Eduardo Galeano, Thomas Hürlimann, Erich Kästner, Franz Kafka, Kurt Marti, Adolf Muschg, Wang Wei, Albin Zollinger

Mit:
Anna Gschwend, Sopran; Matthias Ziegler, Flöte; Lucas Niggli, Schlagzeug; Martina Schucan, Violoncello; Franziska von Fischer und Daniel Fueter, Rezitation

Ort:

Hotel Waldhaus Sils
Via da Fex 3
7514 Sils/Segl Maria

Programm:
Olivier Messiaën – Quatuor pour la fin du temps                   
Luciano Berio – O King

Mit:
Anna Gschwend, Sopran; Matthias Ziegler, Flöte; Moritz Roelcke, Klarinette; Alasdair Beatson, Klavier und das Carmina Quartet: Matthias Enderle, Agata Lazarczyk, Violinen; Wendy Enderle-Champney, Bratsche; Chiara Enderle Samatanga, Violoncello

Info:
Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps ist Musik aus einer Situation, in der Zeit nicht mehr als verlässlicher Rahmen existiert. Messiaen schrieb das Werk in Kriegsgefangenschaft und führte es am 15. Januar 1941 im Stalag VIII A bei Görlitz (Schlesien) erstmals auf – zusammen mit drei Mitgefangenen: Jean Le Boulaire (Violine), Henri Akoka (Klarinette), Étienne Pasquier (Violoncello), Messiaen selbst am Klavier.

Der Titel meint nicht „Ende der Zeiten“ als Kalenderdramaturgie, sondern einen radikaleren Gedankenschnitt: Messiaen bezieht sich ausdrücklich auf die Vision aus der Apokalypse (Kapitel 10), in der ein Engel verkündet: „Il n’y aura plus de temps“ – es wird keine Zeit mehr geben.

Acht Sätze entfalten diese Idee in wechselnden Konstellationen der ungewöhnlichen Besetzung (Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier). Es gibt das einsame Klarinettensolo Abîme des oiseaux, eine Trio-Episode ohne Klavier (Intermède), eine strenge Unisono-Bewegung (Danse de la fureur, pour les sept trompettes) – und zwei langsame „Louanges“, in denen Zeit nicht „vorwärts“ zu gehen scheint, sondern gedehnt wird bis an die Grenze des Stillstands. Messiaen spricht in der Vorrede davon, dass bestimmte Rhythmen „ausserhalb des Taktes“ sowie seine Modi und Klangfelder den Sinn für zeitliche Ordnung bannen sollen; das Werk macht den Umgang mit Zeit selbst zum musikalischen Gegenstand.

Der US-amerikanische Pfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King wurde 1968 ermordet. Sein Tod bewog Luciano Berio noch im selben Jahr dazu, ihm in Gedenken ein kurzes Werk zu schreiben, dessen Text ausschließlich aus dem Namen Kings besteht.

Ort:

Offene Kirche Sils
Via da Marias 96
7514 Sils im Engadin/Segl

Internationales Festival für Flöte

Bassflöte, Kontrabassflöte und Flöte mit Membran… Benjamin Yusupovs Solokonzert Nola (persisch
für Sanftheit, Klangausschmückung) erweitert die im Kreis des Orchesters geläufigen Flöten um einige ganz besondere und selten gehörte Familienmitglieder. Zudem werden die Flöten mit Mikrofonen verstärkt, womit neuartige Klänge erzeugt und besonders leise Geräusche hörbar gemacht werden. So ist Nola eine Suche nach verschiedensten Klangeffekten, wie auch eine Symbiose moderner europäischer Musik mit östlicher Volksmusik. Yusupov, der selbst aus Tadschikistan stammt, widmete sein Konzert dem bedeutenden Schweizer Flötisten Matthias Ziegler, der es 1994 auch uraufführte.

Werke aus der Feder Ludwig van Beethovens sorgen an diesem Abend für den klassischen Kontrast. Nebst der Coriolan-Ouvertüre ist die besonders humorvolle und heitere 8. Sinfonie zu hören. Mit ihrem tänzerischen Charakter und eher schnellen Tempi unterscheidet sie sich stark von ihren berühmten Nachbarinnen, der dramatischen 7. und der monumentalen 9. Sinfonie. Noch einmal lässt Beethoven an seine künstlerischen Wurzeln und den Unterricht bei Joseph Haydn erinnern, bevor er in den darauffolgenden Jahren unweigerlich den Weg in die musikalische Romantik ebnet.

Beethoven und Yusupov

Vertraute Klänge im Spiegel der Volksmusik Tadjikistans

Kammerphilharmonie Graubünden ; Dirigent: Philippe Bach
Solist: Matthias Ziegler – Flöten

Mit der unbändigen Energie von Ludwig van Beethovens Coriolan-Ouvertüre beginnt das Konzert in der Kirche Stäfa. Im Kontrast dazu steht das für den Solisten Matthias Ziegler komponierte Flötenkonzert «NOLA» (persisch für Sanftheit und klangliche Ornamente) des tadjikischen Komponisten Benjamin Yusupov. Dieses führt die Konzertbesucherinnen und -besucher durch eine zentralasiatische Klanglandschaft von exotischer Schönheit und von virtuos verspielten Volkstänzen. Die dabei erklingenden Instrumente, Bass- und Kontrabassflöte, wurden vom Solisten selbst entwickelt und dienten dem Komponisten als Inspirationsquelle.
Die Entdeckungsreise führt zurück zur ebenso tänzerischen wie verspielten 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, vom Komponisten selbst als «meine kleine Sinfonie in F» bezeichnet. Heiterkeit und Lebensfreude lassen das Konzert ausklingen.

Konzert ohne Pause

Alberto Giacometti – NON RIESCO 

oder

die Einsamkeit des Apfels

 

Eine freie szenische Interpretation von Alberto Giacomettis Leben und Werk, verfasst von Andres Brütsch, Musik Matthias Ziegler

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Dokumentation

Konzerte | Videos | Vorschau
Double Contrabass Flute – The Ties That Bind

Evolution - Philipp Classen Konzert für zwei improvisierende Solisten und Streicher


Orchestre de Chambre de Genéve -Direction Raphaël Merlin
Matthias Ziegler – Flöte, Lucas Niggli – Perkussion

Matthias Ziegler plays flutes built by 

Dokumentation

Konzerte | Videos

Benjamin Yusupov – Concerto NOLA  Leitung: Philippe Bach

Ricordando Conrad Klemm      Matthias Ziegler im Gespräch mit Peter Lukas Graf

Telematisches Impromptu Zürich - New York |Ali Ryerson

Flammentanz und Feueratem| mit Feuermeister Joseph Stenz

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Nola flötenkonzert

Belgrade Philharmonic Orchestra

TELEMATISCHES KONZERT

Zürich – San Diego

Kunstpreis Zollikon

Joel de Giovanni | Pius Knüsel

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MUSIK

Grolloo Flute Session 10

Grolloo von 18. bis 24. August 2026

The Virtual Concert Hall

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Neuerscheinung

Edition Kossack – Matthias Ziegler

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